Gegen das „Monster“ im Strundepark - es gibt bessere Alternativen

Die Strundorfer Bürgerinitiative hat eine Petition gegen das umstrittene Bauprojekt „Strundorfer Monster“ lanciert. Das geplante 26 Meter hohe, 150 Meter lange Wohn- und Gewerbegebäude auf Parkplätzen im Strundepark bedroht in der geplanten Form Gewerbe, Umwelt und Lebensqualität im östlichen Strundetal. Gefährdet ist aber auch die unterhalb liegende Stadt.

Warum diese Petition jetzt?

Der Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss lehnte das Projekt im März 2026 einstimmig in seiner aktuellen Form ab und forderte Reduzierungen – doch der Investor plant eine Neuregulierung. Die Initiative sieht massive Risiken für Veedel und Stadt:

  • Gewerbeverdrängung: Die lokalen Betriebe werden massiv unter langandauernden Bauarbeiten leiden. Während die Discounter die Beeinträchtigungen spüren werden, aber "wegstecken" können, sieht es bei den kleineren Betrieben anders aus. „Der Franzose“, „König & Dumont“ und die Sporthalle dürften durften und Zugangsbeschränkungen, Lärm und Staub leiden, Parkplätze fallen überdies für die Zeit der Bauarbeiten weg, Baustellenverkehr wird die Kunden verdrängen; d.h. die Bauarbeiten bedroht Existenzen.
  • Verkehr und Lärm: L 288/Kürtener Straße und Hauptstraße sind schon heute überlastet. Mit dem "Strundorfer Monster" werden zusätzliche 1.000–2.000 Autos täglich erwartet, aber auch der Lieferverkehr wird spürbar steigen. Die Nebenstraße werden noch stärker genutzt, vom Schleichweg zur Hauptverkehrsstraße.
  • Umweltgefahren: Versiegelung erhöht Hochwasserrisiko im Strundetal und der Stadtmitte, das Bauprojekt stört Frischluftströme und Wasserhaushalt. Viele werden sich noch an das Hochwasser von 2021 erinnern. - Doch auch die Lärmbelastung wird auf die höchste Katasterstufe steigen, Feinstaub- und Abgasbelastung werden nicht nur steigen, sondern auch in bislang noch eher ruhigen Nebenstraßen massiv sichtbar werden.
  • Wohnungsnot: Offiziell heißt es, das Projekt solle die Wohnungsnot in Bergisch Gladbach lindern. Doch das scheint wenig realistisch. Anwohner fürchten eine Mogelpackung ähnlich wie bei dem Bauprojekt Hauptstraße 376. Ein Studentenwohnheim für 80 bis 100 Personen quasi ohne Parkplätze wurde beantragt. Doch die Politik spricht intern vom Asylbewerberwohnheim. Weder Infrastruktur, noch Parkraum, noch die Berücksichtigung von sozialen Flächen wie Spielplätzen und Treffpunkten sprechen für eine sozialverträgliche Bebauung in beiden Fällen.

Parallel hat die Stundorfer Bürgerinitiative deshalb einen Bürgerantrag nach § 24 GO NRW eingereicht, mit Eskalationsoption zu § 25.

Aufruf zum Handeln

„Unser Veedel braucht Gewerbeerweiterung und Grünflächen, kein Mammutbau!“ Unterschreiben Sie die Petition auf 

Bitten teilen Sie die Petition mit Nachbarn, Bekannten, Freunden, Betroffenen und unterschreiben Sie sie!
Kontakt: strundorferbuergerinitiative (ät) strundetaler.de

 

„Mehr Infos finden Sie in dem Blog des strundetaler.de – zusammen stoppen wir das Monster!“ so die Bürgerinitiative

Ihr alternativer Weg zur Unterschriftenliste